Existenziell notwendige Absicherung für Sie und Ihre Familie

Im Laufe unseres Lebens treffen wir Entscheidungen, die unser Leben verändern. Einige Entscheidungen haben auch unmittelbaren Einfluss auf die Absicherung. Treffen Sie die richtigen Entscheidungen.

Für die wenigsten unter uns ändert sich das Leben nie. Neben den eigenen Wünschen und Lebensentwürfen beeinflussen uns immer mehr Gesetze bzw. Anforderungen der Gesellschaft. Rentenreform, Pflegereform, Reform der Krankenkassen, Steuerreform – um nur einige zu nennen.

Wir wollen hiermit einen Leitfaden entwickeln für notwendige Absicherungen, denn einige Risiken können uns existenziell bedrohen, andere können einen bereits bestehenden Versicherungsschutz ergänzen.

Was sind existenzielle Risiken?

Arbeits-/Berufsunfähigkeit

Im Allgemeinen ist damit der dauerhafte Verlust der normalen Arbeitsfähigkeit gemeint, hervorgerufen durch Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall. Dies kann üble Konsequenzen für den Kunden selbst und seine Angehörigen nach sich ziehen: den Verlust von Einkommen und damit die Absenkung des Lebensstandards.

Todesfall

Der Verlust eines Menschen hat für die Angehörigen oft dramatische emotionale Folgen, insbesondere wenn damit nicht zu rechnen war. Doch auch finanzielle Folgen können Hinterbliebene überfordern, z.B. weil nun ein Einkommen fehlt oder das Darlehen für ein Eigenheim nun von einer Schulter gestemmt werden muss.

Pflegefall

Spätestens seit der Reform 2017 wissen wir, dass die gesetzliche Pflegeversicherung bei weitem nicht ausreicht, den Pflegefall zu finanzieren. Die hohe Lebenserwartung sorgt auch für eine längere Pflegedauer und die Pflegekosten an sich werden nicht sinken. Der Pflegefall wird meist der Rentenphase zugewiesen, jedoch können auch Kinder oder Erwerbstätige pflegebedürftig werden. Dann stellt sich die Frage: Welches Einkommen steht im Pflegefall zur Verfügung?

DIE Rente

Die kommt auf fast jede/n zu. Die staatliche Rente ist das Ergebnis der Beitragszeiten aus dem Erwerbsleben, der Kindererziehung oder auch der Arbeitslosigkeit. Sofern der Unterschied zwischen dem benötigten Lebenseinkommen und der Altersrente in einem krassen Missverhältnis steht, sprechen wir von möglicher Altersarmut.

Matrix: Dringlichkeit der Risikoabsicherung im Zusammenhang mit Lebensereignissen

Das sind grundsätzliche Überlegungen, die dann eine besondere Bedeutung erlangen, wenn bestimmte Ereignisse im Leben eines Menschen eintreten. Wir haben die Dringlichkeit der existenziellen Risiken diesen Ereignissen zugeordnet: Warum soll ich mich/sich der Kunde damit beschäftigen?

Beispiele

Schon als Schüler kann man sich mit einer Berufsunfähigkeitsrente absichern, denn ein frühes Eintrittsalter sichert günstige Beiträge auf Dauer! Auch wenn man später in einen Risikoberuf einsteigt oder „intensive“ Hobbies beginnt, muss dies nicht nachmeldet werden! Spätere Erkrankungen sind mitversichert!

Beim Berufseinstieg sollte man den ersten Baustein zur privaten Altersversorgung legen. Auch mit kleinen Beträgen lässt sich langfristig Großes erreichen, denn Ertrag ist auch eine Funktion der Zeit: Je später man damit beginnt, desto höher muss der Aufwand sein, um das gleiche Sparziel zu erreichen.

Wenn man sich zusammen eine Immobilie anschafft, ist die Frage, was mit der Finanzierung passiert, falls einer der beiden verstirbt. Das Darlehen sollte zumindest abgedeckt sein und optimalerweise das fehlende Einkommen des Partners für 2 Jahre. Unbedingt zu empfehlen für Familien!

Beim Renteneintritt sollte man alle Reserven mobilisieren, um den Ruhestand genießen zu können. Sind alle Beitragszeiten erfasst? Welche Mittel habe ich für eine Zusatzrente? Ist der Renteneintritt abschlagsfrei zu schaffen? Ist alles für den Pflegefall vorbereitet (Vorsorgevollmacht etc.)?

 

 

Ein Überblick, ob und wie Sie gegen Auswirkungen des Coronavirus abgesichert sind.

Das Thema Corona wirft hinsichtlich Versicherungsschutz viele Fragen auf. Das betrifft Reisekosten, Krankenschutz, Homeoffice oder Betriebsausfall.

Die Corona-Pandemie bestimmt derzeit unseren Alltag. Neben gesundheitlichen Aspekten beschäftigen viele vor allem auch Versicherungsfragen. Urlaubsstornierung wegen Einreiseverbot oder aus Ansteckungsangst, Versicherungsschutz im Homeoffice oder Veranstaltungsausfall, Betriebsschließung & Co. – das sind nur einige Themen. Die wichtigsten Versicherungsfragen für Privatpersonen und Gewerbetreibende haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die nachfolgenden Antworten geben eine erste Orientierung. Wenn Sie einen konkreten Versicherungsfall haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf, so dass wir Ihren individuellen Leistungsfall prüfen können.

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FAQs für Gewerbetreibende: Rund um Betriebsschließung und Ausfälle

>> Wann leistet die Betriebsschließungsversicherung?

Üblicherweise leistet die Betriebsschließungsversicherung, wenn auf Grund behördlicher Anordnung der Betrieb eines Unternehmens untersagt wird. Dies betrifft überwiegend Gastronomiebetriebe wie Restaurants oder Hotels. Die Grundlage für eine Betriebsschließung kann eine Krankheit oder ein Krankheitserreger nach den §§ 6 und 7 IfSG („Infektionsschutzgesetz“) sein. Hier sind Krankheiten und Krankheitserreger zunächst definiert. Die meisten Produktpartner verweisen in den Bedingungen auf das Gesetz und führen die Krankheiten und Krankheitserreger zum Teil abschließend auf. Corona ist derzeit nicht in den Paragraphen und Bedingungen explizit genannt. Die Krankheit wurde per separater Verordnung meldepflichtig und ist damit den §§ 6 und 7 IfSG gleichgestellt.

Entscheidend für den Versicherungsschutz ist daher, ob Ihre Versicherung die Verordnung als Gegenstand der Bedingungen bewertet oder die Aufzählung der Krankheiten abschließend ist. Hier verändert sich der Markt derzeit rasant.

>> Was muss ich beachten, wenn die Geschäftsstelle vorübergehend geschlossen ist?

Corona zwingt viele Unternehmen, Handwerker, Gaststätten, Hotels und Einzelhändler dazu, ihre Betreibe zu schließen. Eine Betriebsschließung stellt im Rahmen der gewerblichen Inhalts- und Gebäudeversicherung eine meldepflichtige Gefahrerhöhung dar! Sollten Sie Ihren Betrieb bereits geschlossen haben oder zeitnah schließen müssen, dann raten wir Ihnen unbedingt dazu, dies Ihrer Versicherung zu melden. Gerne übernehmen wir das für Sie, melden Sie sich einfach bei uns.

>> Ich muss meine Praxis schließen, wie bin ich versichert?

Der krankheitsbedingte Ausfall eines Arztes als Praxisinhaber lässt schnell den kompletten Betrieb stillstehen. Dieses Risiko kann grundsätzlich im Rahmen einer Praxisausfallversicherung versichert werden. In Ergänzung zu einer Praxisausfall kann auch eine Betriebsschließung Hilfe leisten.

>> Wie bin ich im Fall von Veranstaltungsausfällen versichert?

Die Absage einer Veranstaltung kann unterschiedliche Gründe haben – entsprechend vielfältig kann der Versicherungsschutz gestaltet sein. Bei manchen Versicherern können unterschiedliche Gründe (z. B. Terror, Sturm, behördliche Anordnung o.ä.) in einzelnen Bausteinen abgeschlossen werden. Ob Corona im Rahmen der behördlichen Anordnung versichert gilt oder absicherbar ist, muss im Zweifel der Versicherer bestätigen.

>> Was muss ich bei einer Schadeneinreichung beachten?

Unabhängig davon, ob der Versicherer bereits im Vorfeld bereits Corona ausgeschlossen hat, empfehlen wir den Schaden dennoch zu melden. Bei den derzeit schnelllebigen Marktentwicklungen können Aufweichungen der einzelnen Positionen nicht ausgeschlossen werden. Zum Nachweis der behördlichen angeordneten Betriebsschließung empfehlen wir, die Maßnahme vom zuständigen Amt bestätigen zu lassen und diese bei der Schadenmeldung mit einzureichen. Dies gilt auch bei landesweiten oder regional übergreifenden Schließungen. Einige Versicherer haben sich bereits positioniert. Teilweise wird auch auf eine Bescheinigung durch die Behörde verzichtet.

Wie Sie im Falle einer Schadenablehnung vorgehen sollten, können wir gerne für Ihren konkreten Einzelfall persönlich besprechen. Zum aktuellen Zeitpunkt empfehlen wir das Einleiten rechtlicher Schritte noch nicht.

>> Meine Fahrzeuge stehen still und ich kann sie nicht abmelden. Gibt es Möglichkeiten Kosten zu reduzieren?

Einige Flottenversicherer bieten Lösungen für stillstehende Fahrzeuge an. Je nach Produktpartner gelten abweichende Regelungen. Sprechen Sie uns an – wir prüfen für Sie eine Lösung!

FAQs für Gewerbetreibende: Löhne, Mieten, Auftragseinbußen

>> Was ich über Kurzarbeitergeld wissen muss

Rückwirkend zum 1. März 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie zusätzliche Erleichterungen für Unternehmen beim Kurzarbeitergeld beschlossen. Konkret:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmer/-innen können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

>> Welchen Arbeitgeberzuschuss leiste ich bei PKV-Versicherten in Kurzarbeit?

Der PKV-Zuschuss für Kurzarbeiter ist in § 232a Abs. 2, § 249 Abs. 2, § 257 Abs. 2 Satz 3 SGB V geregelt (für die Pflege gilt eine analoge Anwendung). Danach muss auch bei Kurzarbeit der Arbeitgeber weiterhin einen (erhöhten) Zuschuss zur PKV seines Arbeitnehmers leisten.

>> Kann ich meine Wohnung oder mein Ladenlokal verlieren, wenn ich wegen der Corona-Krise meine Miete nicht bezahlen kann?

Nein, das will die Bundes­regierung verhindern. Sie hat ein Gesetz mit einem besonderen Kündigungs­schutz auf den Weg gebracht. Vermieter dürfen sowohl Verträge über Wohn- als auch Gewerberäume nicht wegen von 1. April 2020 bis zunächst 30. Juni 2020 aufgelaufener Mietschulden kündigen, sofern die Corona-Seuche Grund für den Zahlungs­ausfall ist. Allerdings: Die Pflicht zur Zahlung der Miete bleibt. Die Regelung gilt auch für Pacht­verträge, wie Gewerbe­betriebe sie häufig abschließen.

 

FAQs für Gewerbetreibende: Homeoffice – Darauf sollten Sie als Unternehmer achten

>> Gibt es Besonderheiten zu beachten, wenn Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten?

Ja – Die Daten unterliegen den gleichen Regularien wie auch sonst im Büro. Somit ist hier besondere Vorsicht geboten, da Sie entsprechend die IT-Sicherheit gewährleisten sollten, wenn Sie Ihre Mitarbeiter ins Homeoffice schicken, um nicht in die Fänge von Cyber-Kriminellen zu geraten.

Wenn zum Beispiel der PC eines Mitarbeiters befallen wird und Kriminelle dadurch Zugriff auf das Firmennetz erlangen, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter hinsichtlich Cybergefahren (z. B. Phishing) und stellen Sie sicher, dass möglichst aktuelle Technik und Anti-Viren-Programme im Einsatz sind. Die >> Schulungsvideos unseres Cyber-Partners Hiscox können hier hilfreich sein.

VPN nutzen: Idealerweise greifen Sie über einen sicheren Kommunikationskanal (z. B. kryptografisch abgesicherte Virtual Private Networks, kurz: VPN) auf interne Ressourcen der Institution zu. Sofern Sie bisher keine sichere und skalierbare VPN-Infrastruktur haben, informieren Sie sich über mögliche Lösungen bei Ihrem IT-Dienstleister.

>> Hier haben wir für Sie alle Informationen zu einer Cyberversicherung sowie Cybermanagement.

WEBINAR (von unserem Partner Hiscox)

Am 23.4.2020

Corona-Special: Wie Cyber-Krisenmanagement & Assistance-Leistungen helfen können. >> Zur Anmeldung 

 

FAQs für Gewerbetreibende: Kurzfristige Unterstützung und Fördermöglichkeiten

>> Empfehlungen des Finanz- und Wirtschaftsministeriums

Hier empfehlen wir Ihnen diesen Link:

Information Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

>> Informationen über steuerliche Maßnahmen:

FAQs für Selbstständige

>> Ich bin selbstständig und privat krankenversichert. Aufgrund meiner sinkenden Einkünfte möchte ich meinen Beitrag senken. Ist das möglich?

Auch in der Krankenvollversicherung ist es bei den meisten Gesellschaften möglich, eine Stundung der Beiträge bei vollem Versicherungsschutz beantragen zu können. Viele Versicherer bieten in der Krankenvollversicherung auch die Umstellung in Tarife mit höherem SB (mit Rückkehrmöglichkeit ohne Gesundheitsprüfung) und/oder ein beitragsfreies Ruhen von Zusatzbausteinen (höherer Zahnersatz, Privatleistungen Krankenhaus) an. Gehen Sie auf uns zu, wir prüfen dann die Umstellungsmöglichkeiten bei Ihrem Versicherer.

 

 

 

 

Ein Überblick, ob und wie sie gegen Auswirkungen des Coronavirus abgesichert sind.

Das Thema Corona wirft hinsichtlich Versicherungsschutz viele Fragen auf. Das betrifft Reisekosten, Krankenschutz, Homeoffice oder Betriebsausfall.

Die Corona-Pandemie bestimmt derzeit unseren Alltag. Neben gesundheitlichen Aspekten beschäftigen viele vor allem auch Versicherungsfragen. Urlaubsstornierung wegen Einreiseverbot oder aus Ansteckungsangst, Versicherungsschutz im Homeoffice oder Veranstaltungsausfall, Betriebsschließung & Co. – das sind nur einige Themen. Die wichtigsten Versicherungsfragen für Privatpersonen und Gewerbetreibende haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die nachfolgenden Antworten geben eine erste Orientierung. Wenn Sie einen konkreten Versicherungsfall haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf, so dass wir Ihren individuellen Leistungsfall prüfen können.

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FAQs für Privatpersonen: Rund ums Reisen

>> Ich kann meine Reise nicht antreten, da ich mit dem Coronavirus infiziert bin. Zahlt die Reiserücktrittsversicherung?

Die Reise-Rücktrittsversicherung schützt Sie, wenn Sie wegen einer unerwarteten und schweren Erkrankung von Ihrer Reise zurücktreten müssen. Sind also die Krankheitserscheinungen von Covid-19 stark, dann wird die Reiserücktrittsversicherung greifen.

Wenn Sie allerdings positiv getestet wurden und sich so weit aber gut fühlen, muss die Übernahme der Stornokosten in diesem Einzelfall entschieden werden. Es kommt auf die Bedingungen der jeweils abgeschlossenen Versicherung, die konkreten behördlichen Maßnahmen und die weitere Verbreitung des Virus an. Erkrankte bzw. Infizierte sollten sich deshalb zur Klärung dieser Frage mit uns in Verbindung setzen.

>> Die Reise nicht anzutreten, da man Angst hat zu erkranken, stellt kein versichertes Ereignis dar.

Auch Einreisebeschränkungen (wie zum Beispiel aktuell USA) werden im Rahmen der Reiserücktrittskostenversicherung nicht aufgegriffen. In diesen Fällen müssen Sie sich an den jeweiligen Reiseveranstalter wenden.

>> Wie bin ich versichert, wenn ich mich auf einer Reise mit dem Coronavirus infiziere?

Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich bei Reisen ins Ausland eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen – vollkommen unabhängig von der jetzigen Corona-Pandemie. Eine Auslandskrankenversicherung kommt für die Kosten einer Behandlung im Ausland auf, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht abgedeckt sind. Wenn Sie wegen einer Corona-Infektion in Behandlung müssen, sind diese Kosten über die Auslandskrankenversicherung ebenfalls abgedeckt.

>> Kann ich eine Pauschalreise kostenlos stornieren?

Reisende können eine Pauschalreise kostenfrei stornieren, wenn am Urlaubsort oder in dessen Nähe „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ auftreten, die den Aufenthalt am Urlaubsort oder die Reise dahin erheblich beeinträchtigen. Ein mögliches Indiz dafür ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Eine solche Reisewarnung ist aber nicht zwingend notwendig, die Voraussetzungen für eine kostenfreie Stornierung können auch ohne Reisewarnung gegeben sein. Kontaktieren Sie Ihr Reisebüro bzw. Ihren Reiseveranstalter, wenn Sie Ihre Reise nicht antreten möchten.

>> Kann ich eine Individualreise kostenlos stornieren?

Mit der Schließung der Grenzen haben auch Individualreisende mehr Stornierungsmöglichkeiten. Denn normalerweise haben Individualreisende wegen unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände kein rechtliches Instrument und bleiben regelmäßig auf einem Schaden selbst sitzen, wenn sie die Reise deshalb absagen oder abbrechen.

Wenn Sie die individuell gebuchte Unterkunft wegen der Grenzbeschränkungen nicht nutzen können, müssen Sie auch nicht dafür bezahlen. Viel spricht dafür, dass dies auch gilt, wenn die Unterkunft nicht erreichbar ist oder nicht touristisch genutzt werden soll. Aber Achtung: Grundlage ist deutsches Recht. Etwas anderes kann gelten, wenn Sie eine Unterkunft direkt beim Eigentümer im Ausland gebucht haben und das dortige Recht greift. Das ist etwa der Fall, wenn Sie direkt beim österreichischen Betreiber eines Bergchalets gebucht haben.
Entsprechendes gilt für Flugreisen, die Sie aufgrund von Ein- bzw. Ausreisebeschränkungen nicht antreten können. Werden die Flüge von den Fluggesellschaften abgesagt, haben Sie die Wahl zwischen der Erstattung des Flugpreises, wenn Sie den Flug nicht mehr antreten wollen, oder einem Ersatzflug zu einem späteren Zeitpunkt.
Auch wenn die Airline den Flug trotz der Reisebeschränkungen durchführt, muss nach unserer Ansicht der Flugpreis erstattet werden, wenn Sie einem Einreiseverbot unterliegen.

Ob Ihnen mit der Annullierung eines Fluges zusätzlich Entschädigungszahlungen nach der Fluggastrechteverordnung zukommen, hängt davon ab, ob sich das Flugunternehmen seinerseits auf unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände berufen kann. Da das pauschal schwer zu beurteilen ist, empfiehlt es sich, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Dabei kann Sie die kostenlose „Flugärger-App“ der Verbraucherzentrale unterstützen.

FAQs für Privatpersonen: Fragen rund um Kranken-, Unfall- und Risikolebensversicherung

>> Ich bin privat krankenversichert und werde von meinem Arbeitgeber in Kurzarbeit geschickt. Bleibe ich weiter privat krankenversichert?

Wird ein Arbeitnehmer aktuell durch Corona in Kurzarbeit geschickt und fällt mit seinem Entgelt unter die JAEG, hat das keine Auswirkungen auf seinen Versicherungsstatus. Der Arbeitnehmer bleibt weiterhin versicherungsfrei. Damit wird seine PKV unverändert fortgeführt.

>> Mit Corona infiziert – Greift die Infektionsklausel der privaten Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung springt ein, wenn ein Unfall dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigungen nach sich zieht oder sogar zum Tod führt. Es gibt inzwischen einige Angebote am Markt, die auch für die Folgen unterschiedlicher Infektionskrankheiten einstehen.
Für die Leistungen des Versicherers ist immer der individuelle Vertrag die Basis. Unsere Empfehlung ist, sich immer direkt an den Versicherer zu wenden und mit ihm bestehende Fragen zu klären.

>> Zahlt meine Risikolebensversicherung, wenn ich an Corona sterbe?

Für Todesfallleistungen aus einer Risikolebensversicherung bedeutet die Corona-Epidemie keinerlei Einschränkung. Unabhängig von der Todesursache, also auch wenn sich Versicherte infizieren und an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung versterben, leistet die Risikolebensversicherung wie vereinbart. Gleiches gilt auch für Todesfallleistungen aus Lebensversicherungen.

>> Ich verdiene nun weniger und möchte den Beitrag zu meiner Rentenversicherung senken oder notfalls auflösen. Geht das?

Sofern Sie sicher gehen wollen, dass Ihnen die bisherigen Vertragskonditionen (z. B. garantierter Rechnungszins) erhalten bleiben sollen, empfehlen wir eine Stundung der Beiträge. Damit erhalten Sie zudem einen evtl. enthaltenen Risikobaustein (Todesfallschutz, Berufsunfähigkeitsschutz) aufrecht! Andere Alternativen könnten eine kurzfristige Unterbrechung/Beitragsfreistellung sein, wobei aber auf die Aufrechterhaltung der bisherigen Konditionen geachtet werden muss bzw. ab welcher Dauer die Wiederinkraftsetzung zu neuen Konditionen erfolgt. Oder auch eine Senkung des Sparbeitrags ist problemlos möglich (Rückkehr zum alten Sparbeitrag allerdings nicht generell möglich bzw. abhängig von den Vertragsbedingungen)!

Zudem bieten viele Verträge auch eine Entnahmemöglichkeit von Vertragsguthaben und Lebensversicherungen auch die Möglichkeit eines „Policendarlehens“, welches ohne Bonitätsnachweis in Anspruch genommen werden kann und flexible zurückgezahlt werden kann (z. B. auch erst am Ende der Laufzeit vom Auszahlungsbetrag abgezogen wird).

Eine mögliche Auflösung des Vertrags wäre sicherlich mit den größten Nachteilen verbunden!

Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach der besten Lösung!

>> Wegen Corona muss ich die Beiträge für meine Berufsunfähigkeitsrente auf den Prüfstand stellen. Können Sie mir dabei helfen?

Solange Sie arbeiten, ist ein Berufsunfähigkeitsschutz auf jeden Fall notwendig! Deshalb empfehlen wir hier bzgl. eines Engpasses vorrangig eine Stundung der Beiträge. Damit bleibt der Versicherungsschutz in voller Höhe erhalten!

>> Aufgrund von Kurzarbeit verdiene ich weniger und meine Familie ist privat zusatzversichert. Eine Kündigung ist nicht möglich, aber lassen sich die Beiträge günstiger gestalten?

Viele Gesellschaften bieten befristet das Ruhen für Beiträge von Zusatztarifen an. Gehen Sie auf uns zu, wir erkundigen uns bei Ihrem Versicherer nach den Möglichkeiten.

FAQs für Privatpersonen: Alles rund um die Arbeit

>> Ich arbeite jetzt im Homeoffice. Bin ich weiterhin über meinen Arbeitgeber während der Arbeit unfallversichert?

Wenn Sie im Homeoffice arbeiten, sind Sie weiterhin über Ihren Arbeitgeber während der Arbeitszeit unfallversichert. Als Ausnahme gilt hier jedoch der Weg in die private Küche zum Kaffee holen, das Entgegennehmen privater Post, o. ä. Wenn Sie hierbei z. B. auf der Treppe stürzen und einen Bruch erleiden, ist dies nicht über die Unfallversicherung des Arbeitgebers abgedeckt. Stürzen Sie jedoch z. B. auf dem Weg vom Bett zum Schreibtisch, wäre dies versichert, da dies dem „Arbeitsweg“ gleichkommt.

>> Muss ich aus dem Homeoffice irgendwelche Besonderheiten im Umgang mit Privat-PC und Geschäftsdate beachten?

„Hackergruppen“ machen sich die Panik um Corona zu Nutze und starten Phishing-Angriffe mit „offiziellen“ Corona-Informationen. Vor allem jetzt, wenn viele im Homeoffice arbeiten, schlagen Cyber-Kriminelle an dieser Stelle besonders zu. Daher haben wir für Sie wichtige Tipps, die Sie bei der Arbeit im Homeoffice beachten sollten.

Setzen Sie starke Passwörter

Ob im Homeoffice oder woanders: Starke Passwörter sind die Grundlage für sicheres digitales Arbeiten. Was genau ein starkes Passwort ausmacht und warum es wichtig ist, dass Sie dies nicht zugänglich irgendwo notieren, erfahren Sie im >> Video unseres Cyber-Partners „Hiscox“.

So erkennen Sie Phishing-Angriffe und können sie abwehren

Phishing ist heutzutage eine der größten Cyber-Bedrohungen, sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen. Lernen Sie im >> Video, wie Sie professionelle Phishing-Angriffe durchschauen – und vereiteln können!

>> Was passiert mit meinem Gehalt, wenn mein Betrieb wegen der örtlich angeordneten Quarantäne geschlossen wurde?

Wenn Ihr Betrieb wegen einer behördlich angeordneten Quarantäne geschlossen wurde, Sie aber nicht krank sind, bekommen Sie weiterhin Ihr Gehalt ausgezahlt. Denn obwohl Ihr Arbeitgeber die Betriebsstörung nicht verschuldet hat – schließlich handelt es sich um eine behördlich angeordnete Schließung – trägt er das Risiko für seinen Betrieb. Somit muss er auch die Gehälter weiterzahlen. Das Geld kann sich Ihr Arbeitgeber später von der zuständigen Behörde erstatten lassen.

Sollte sich Ihr Arbeitgeber weigern, Ihr Gehalt weiterzuzahlen, wenden Sie sich direkt an die Behörde, die die Quarantäne angeordnet hat. Über das >>Postleitzahlen-Tool des Robert-Koch-Instituts können Sie nachschauen, welches Gesundheitsamt für Sie zuständig ist.

 

 

Wir sind ständig daran, Ihre Verträge auf dem aktuellsten Stand zu halten. Dabei sind wir aber immer auch auf Ihre Mithilfe angewiesen. Teilen Sie uns deshalb bitte Änderungen, Umbauten, Neuanschaffungen u.v.w. rechtzeitig mit, damit wir Ihren Schutz den neuen Umständen anpassen können.

Sind Sie zum Beispiel umgezogen, haben Sie ein Haus gebaut oder gekauft, Nachwuchs bekommen, einen Hund oder ein Pferd angeschafft, hat sich Ihre Arbeits- bzw. Erwerbssituation geändert oder haben Sie eine neue Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse?
Das interessiert uns! Hier benötigen wir Ihre Mitwirkung. Helfen Sie uns, damit wir Ihnen helfen können. Denn jede Änderung muss aus versicherungsrechtlicher Sicht geprüft werden, um  möglicherweise existenzbedrohende Risiken zu vermeiden.

Beispiel:

Ein nicht versicherter Hund beißt einen Postboten. Aufgrund einer Infektion durch den Biss entstehen schwerwiegende medizinische Folgen. Der Postbote wird berufsunfähig. Der Hundebesitzer haftet nicht nur gegenüber dem Postboten auf Schmerzensgeld. Die Krankenkasse wird auch sämtliche Behandlungskosten von ihm einfordern. Dazu kommt noch ein Rentenanspruch wegen Berufs-/Erwerbsunfähigkeit. Ein solcher Schadenfall bedeutet für den Hundebesitzer in der Regel der Verlust allen Vermögens und am Ende die Insolvenz.

Unsere Checklisten

Damit wir Ihre gesamtheitliche Betreuung in allen Versicherungsfragen sicherstellen und Ihnen den gewünschten bzw. notwendigen Versicherungsschutz ordnungsgemäß vermitteln können, ist es für uns daher von größter Wichtigkeit, dass Sie uns über derartige Änderungen Ihrer Lebensumstände informieren.  

Nur durch Ihre Mitwirkung können wir zudem auf Risikoänderungen oder einen geänderten Bedarf bei bestehenden Versicherungsverträgen reagieren und diese entsprechend Ihren Wünschen anpassen.

Schließlich möchten wir Sie darauf hinweisen, uns Schadensfälle unter Darlegung aller schadenserheblichen Tatsachen stets unverzüglich und korrekt anzuzeigen. Eine verzögerte, unvollständige oder falsche Schadensmeldung kann dazu führen, dass Sie – auch wenn grundsätzlich Versicherungsschutz bestehen sollte – die Erbringung der vertraglichen Leistung durch den Versicherer gefährden. Wir möchten Ihnen aber helfen, Ihre berechtigten Ansprüche im Schadensfall durchzusetzen – dafür sind Sie versichert!

Wir haben die wichtigsten möglichen Änderungen in Form von kurzen Checklisten für den privaten und gewerblichen Bereich zusammengefasst.

Bitte beachten Sie, dass die Checklisten nicht abschließend sind und auch andere Änderungen denkbar sind, die Auswirkungen auf Ihren Versicherungsschutz haben können.
Nehmen Sie sich die Zeit und prüfen Sie bitte, ob hier Handlungsbedarf besteht.

>> Checkliste für Privatkunden

>> Checkliste für Gewerbekunden

Was macht für Sie und Ihre Familie wirklich Sinn?

Es gibt die unterschiedlichsten Krankenzusatzversicherungen am Markt. Einige sind äußerst sinnvoll und bewahren Sie vor hohen Kosten oder Einkommenseinbußen.

Andere bieten Ihnen die Möglichkeit Ihren Versicherungsschutz aufzuwerten und selbst zu bestimmen, wie Sie behandelt werden möchten.

Zusatzversicherungen, durch die Sie hohe Kosten absichern

…bei Pflegebedürftigkeit

Das Thema Pflegebedürftigkeit betrifft uns alle – nicht nur die Generation der Rentner. Auch junge Menschen können durch Unfall oder schwere Krankheiten (z.B. Krebserkrankungen, Multiple Sklerose oder Querschnittslähmung) betroffen sein.

Egal ob jung oder alt: viele wollen zuhause oder in einem spezialisierten Pflegeheim betreut werden. Doch das ist eine Frage des Geldes.

Die vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim kostet ca. 3.500 € monatlich. Von der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten Sie max. 2.005 € (Pflegegrad 5) monatliche Leistung. Es verbleiben also noch 1.495 € Pflegelücke, die selbst zu finanzieren ist. Haben Sie nicht mit einer privaten Pflegezusatzversicherung vorgesorgt, gehen die Kosten zu Lasten Ihrer Rente und Ihres Ersparten.

> HIER ein Beispiel.

…bei Arbeitsunfähigkeit

Auch eine längere Arbeitsunfähigkeit kann zu großen finanziellen Problemen führen. Vom Arbeitgeber erhalten Sie eine Lohnfortzahlung für 6 Wochen. Danach erhalten Sie das sogenannte Krankengeld von der Krankenkasse. Das Krankengeld richtet sich nach Ihrem vorherigen Einkommen – Sie erhalten 70% vom Brutto, jedoch max. 90% vom Netto.

Wenn Sie nun Ihre monatlichen Fixkosten vor Augen halten – reicht das Krankengeld aus, um ihren Lebensstandard zu halten? Nein? – Sichern Sie die Lücke zwischen Ihrem Nettoeinkommen und dem Krankengeld mit einem privaten Krankentagegeld ab!

Sie sind selbstständig und privat krankenversichert? Dann erhalten Sie kein Krankengeld von der gesetzlichen Krankenversicherung und müssen Ihr Einkommen voll privat absichern.

…bei kieferorthopädischen Behandlungen bei Kindern

Rund jeder zweite Jugendliche in Deutschland wird kieferorthopädisch behandelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihr Kind betroffen ist, ist also sehr hoch. Je nach Schwere der Fehlstellung werden die Patienten in die sog. Kieferintegrationsgruppen (kurz: KIG) eingestuft. Davon gibt es fünf Stück.

Wichtig zu wissen: Für Patienten in KIG 1 bis 2 sieht die gesetzliche Krankenversicherung überhaupt keine Leistung vor. Die gibt es erst ab KIG 3 und wie schon bei den Zahnersatzmaßnahmen werden nur Regelleistungen erstattet. Bei leichten bis mittleren Zahnfehlstellungen (KIG 1 und 2) fallen leicht bis zu 7.000 € Kosten an, an denen sich die Krankenkasse wie gesagt nicht beteiligt.

Zusätzliche Kosten können durch sogenannte Leistungen gemäß Mehrkostenvereinbarung entstehen, für die die GKV (gesetzliche Krankenversicherung) ebenfalls keine Leistung erbringt. Diese Leistungen können aber den Behandlungserfolg vergrößern, die Behandlung beschleunigen und angenehmer gestalten.

Mit einer Zahnzusatzversicherung mit kieferorthopädischen Leistungen sichern Sie die hohen Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung ab und ermöglichen Ihrem Kind ein strahlendes Lächeln.

Zusatzversicherungen, durch die Sie mehr Komfort erhalten

…im Krankenhaus

Wenn Sie im Krankenhaus behandelt werden müssen, leistet die GKV für eine Behandlung im nächstgelegenen Krankenhaus, das die Behandlung durchführen kann. Untergebracht werden Sie in der Regel in einem Mehrbettzimmer. Falls man sich von einem speziellen Arzt in einem anderen Krankenhaus behandeln lassen möchte, sind die Mehrkosten dafür privat zu tragen. Auch die Kosten für die Unterbringung in einem 1- oder 2-Bett-Zimmer sind selbst zu tragen.

Eine stationäre Zusatzversicherung übernimmt diese Kosten für Sie. Für die 10 € Zuzahlung im Krankenhaus und weitere anfallende Kosten macht außerdem ein Krankenhaustagegeld Sinn.

…beim Zahnarzt

Vorsorgeuntersuchungen sind vor allem in der Zahnmedizin ratsam – einmal im Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung und eine Versiegelung der Zähne gemacht werden. Die Kosten hierfür werden aber in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

Ähnliches gilt für die Kosten von Wurzelbehandlungen (200€ bis 1.000€) und Parodontosebehandlungen (100€ bis 200€). Sie werden nur bei einer bestimmten Schwere der Erkrankung oder nur einmalig von der Krankenkasse übernommen. Die Entfernung des Zahns kann auch eine Alternative sein.

Sollte im schlimmsten Fall doch eine weitreichende Versorgung mit höherwertigem Zahnersatz oder Implantaten notwendig sein, verbleiben erhebliche Restkosten beim Versicherten, wenn keine private Zahnzusatzversicherung besteht! Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung können Sie bis zu 100% des Rechnungsbetrags absichern.

Beispiel Implantat:

Rechnungsbetrag: 2.116,98 €

GKV-Anteil: 403,80 € inkl. Bonus

Eigenanteil: 1861,76€ (mit privater Zahnzusatzversicherung versicherbar)

HIER erhalten Sie weitere Beispiele.

…bei ambulanten Behandlungen

Nur wer gesund ist, kann sein Leben in vollen Zügen genießen und seine berufliche und private Zukunft ohne Einschränkungen angehen. Grund genug, auch ab und zu den Gesundheitsstatus überprüfen zu lassen und damit bestenfalls aufkommende Krankheiten oder Beschwerden frühzeitig erkennen und demnach auch frühzeitig behandeln zu können. Die GKV ermöglicht Vorsorgeuntersuchungen nach Leistungskatalog, welche aber oftmals an ein Mindestalter geknüpft bzw. spezielle Vorsorgeuntersuchungen kein Bestandteil des Leistungskataloges sind.

Auch alternative Heilmethoden oder Leistungen für Sehhilfen/ Laserbehandlungen der Augen gehören nicht zum Leistungskatalog der Krankenkasse, können aber ebenso wie die Vorsorgeuntersuchungen durch einen ambulanten Krankenzusatztarif abgesichert werden.

 

 

Wir vergleichen in einem Rechenbeispiel eine fondsgebundene Riesterrente mit einer fondsgebundenen Privatrente.

Das Institut für Vorsorge- und Finanzplanung (Ivfp) hat eine Analyse real existierender Riester-Verträge durchgeführt, bei welcher bisher 23.500 anonymisierte und in der Auszahlung befindliche Riester-Verträge untersucht wurden. Ein Auszug aus der Publikation vom Ivfp im Zitat:

„Der eine Kritikpunk ist, dass sich „riestern“ nur lohne, wenn man ein biblisches Alter erreicht, sprich die Nettorenten übersteigen erst sehr spät die Nettoaufwände/-einzahlungen des Kunden. Der andere Aspekt ist die oft kritisierte geringe Rendite für den Kunden. Hier werden häufig zu hohen Kosten angemerkt. Die Analyse, der uns bisher vorliegenden 23.500 anonymisierten Verträge zeigt, dass die Kritik an der Riester-Rente in den beiden untersuchten Aspekten ungerechtfertigt ist. Es wurde eine Beitragsrendite im Durchschnitt von 3,4 Prozent festgestellt. Weiterhin übersteigen die Nettorentenzahlungen in der Untersuchung die Nettobeiträge des Kunden im Durchschnitt bereits nach 14 Jahren, was in der Untersuchung etwa einem durchschnittlichen Alter von 78 Jahren entspräche.“

Den kompletten Beitrag finden Sie >> hier.

Ein Rechenbeispiel – Riesterrente vs. Privatrente

Zudem gibt es von den Riester-Kritikern nie eine Empfehlung oder ein Hinweis zu einer alternativen Anlage zur Riesterrente! Aber lassen Sie uns doch mal schauen und vergleichen wir eine fondsgebundene Riesterrente mit einer fondsgebundenen Privatrente am Beispiel eines 30 Jahre alten Single mit einem Vorjahresbrutto von 35.000 EUR, welcher zum 67. Lebensjahr in Rente gehen möchte.

Fondsgebundene Riesterrente mit 100 % garantiertem Rentenfaktor für das Garantie- und das Fondsguthaben

Erklärungen zur Berechnung:

Wieso nur Eigenbeiträge?
Alternative wäre z. B. private Rente ohne Förderung; dort müsste ja für die gleiche Rente mehr einbezahlt werden oder kommt bei gleichem Eigenbeitrag weniger raus; die Riesterförderung heißt ja genau deshalb „Förderung“ weil diese on top kommt bzw. als RABATT abgezogen wird.

Steuer?
Bei „einbezahlte Eigenbeiträge“ wurde keine Steuerersparnis abgezogen; somit muss auch nicht verheimlicht werden, dass der spätere Rentenanspruch zu versteuern ist!

Steinalt werden?
Bei angenommener Garantiezeit fließt die Rente auch mindestens so lange – ob an Rentner oder Hinterbliebene – ansonsten lebenslang! In diesem Beispiel wäre der Break-Even nach 10,9 Jahren erreicht; beim „möglichen Rentenanspruch“ wurde die jährliche Steigerung durch den Versicherer nicht berücksichtigt!

Überschussrente?
Grundlage der Berechnung ist eine fondsgebundene Riesterrente mit einer Annahme von 3 % Wertentwicklung nach Kosten.

Fondsgebundene Privatrente mit 100 % garantiertem Rentenfaktor für das Garantie- und das Fondsguthaben

Alternative Privatrente ohne Förderung, also mit dem Eigenbeitrag bei Riester und ohne Berücksichtigung einer Steuerersparnis bei Riester (1.025 EUR p. a.) sowie ebenfalls mit einer Annahme von 3 % Wertentwicklung nach Kosten.

Aus unserem Rentenrechner erhalten wir folgende Zahlen des Nettoeinkommen-Vergleichs bei Ablauf:

Vergleich des Nettoeinkommens mit der Nettorente nach heutiger Kaufkraft in 2057:
Vorhandene private Absicherung = 237,10 € (nach Inflation 237,10 €)
Riesterrente (privat) Übergabe aus Riester-Rechner 237 € (aus 289,00 € Brutto)

Vergleich des Nettoeinkommens mit der Nettorente nach heutiger Kaufkraft in 2057:
Vorhandene private Absicherung = 220,87 € (nach Inflation 220,87 €)
Private Rentenversicherung (fondsgebunden) mit Kapitalwahlrecht 220,87 € (aus 245,00 Brutto)

ZUSAMMENGEFASST bedeutet das:

Der Tabelle können Sie also die „Pro-Argumente“ für Riester deutlich sehen: Sie haben eine Steuerersparnis von insgesamt ca. 6.734 EUR (bis zum Rentenalter). Wenn Sie diese angenommene Steuerersparnis jährlich reinvestieren, bei 3% Rendite, würden Sie bei Renteneintritt (67. Lebensjahr) bei ca. 12.405 EUR rauskommen.

FAZIT: Es ist ein Fakt, Riester lohnt sich eben doch!