Wissen Sie schon, was Sie mit dem neu „gewonnenen“ Geld machen?

Ab 2021 wird ein Großteil von Ihnen keinen Solidaritätszuschlag mehr leisten müssen. (Die genauen Regularien führen wir Ihnen weiter unten im Artikel auf.)

Das Nettomehreinkommen beläuft sich – natürlich in Abhängigkeit des Gehalts – bei Ledigen im besten Fall auf bis zu 78 Euro monatlich. Bei Verheirateten können es durch diese Maßnahme im besten Fall bis zu 156 Euro im Monat sein. Es wäre für Sie natürlich ein Einfaches, das Geld für den alltäglichen Konsum auszugeben. Es hat Ihnen in Ihren bisherigen Gewohnheiten aber auch nicht gefehlt, daher empfehlen wir, dieses Geld in Ihre private Altersvorsorge zu investieren.

Besteht bereits ein Altersvorsorgevertrag? Perfekt, dann erhöhen Sie die Einzahlung und damit Ihren Ertrag für später. Wenn Sie noch keinerlei Altersvorsorge abgeschlossen haben, wäre dies jetzt der perfekte Zeitpunkt, um mit dem „gewonnenen“ Geld mit der Vorsorge zu starten. Nehmen Sie >>Kontakt mit uns auf – Wir beraten Sie bzgl. der für Sie passenden persönlichen Altersvorsorge.

Werfen Sie im >>kostenfreien Soli-Rechner einen Blick darauf, wie hoch der eingesparte Soli-Betrag für Sie ausfällt.

Was ist der Solidaritätszuschlag überhaupt?

Es mögen durchaus einige jüngere Leser unter Ihnen sein, die den Weg in die Arbeitswelt bereits gefunden haben, aber die Zeit „nach der Wende“ selbst nicht erlebt haben. Solidaritätszuschlag hat man zwar auf der Gehaltsabrechnung schon gesehen. Aber was bedeutet der Soli eigentlich? Dahinter steckt das langwierige Projekt „Aufbau Ost“. Dieses Projekt sollte nach der Wiedervereinigung durch die Steuerzahler mit unterstützt werden. Die Wiedervereinigung zu stemmen, war bzw. ist sozusagen ein Gemeinschaftsprojekt aller.
So leistet bist Ende 2020 jeder Steuerzahler einen Zuschlag in Höhe von 5,5 Prozent auf die Einkommen-, Lohn- und Kapitalertragssteuer.

Wer ist künftig ab 2021 vom Soli befreit, wer muss weiterhin zahlen?

Der Soli wird ab 2021 für geschätzt 90 % derjenigen, die aktuell Soli-Zahler sind, komplett wegfallen. So zum Beispiel für Alleinstehende mit einem Bruttojahresverdienst bis zu maximal 73.000 Euro. Zudem wurde die jährige Freigrenze, bis zu der kein Soli anfällt, deutlich erhöht: Bei einem Einzelveranlagten beträgt sie künftig 16.956 Euro (bis dato 972 Euro), bei einer Zusammenveranlagung liegt die Freigrenze bei 33.912 Euro (bis dato 1.944 Euro).

Geringer belastet werden künftig 6,5 Prozent der Steuerzahler; das sind diejenigen in der „Milderungszone“, die zwischen 73.000 und 109.000 Euro brutto verdienen. Die verbleibenden 3,5 Prozent, die zu den Besserverdienenden gehören (bei einem Alleinstehenden also ein Bruttogehalt über 109.000 Euro), müssen auch zukünftig den Solidaritätszuschlag (volle 5,5 Prozent) leisten.

Der Soli gilt auch weiterhin für erfolgreiche Anleger mit Kapitalerträgen zum Beispiel aus Zinsen, Dividenden und dem Verkauf von Aktien und Fonds. Ist der Sparerpauschbetrag von 801 Euro ausgeschöpft, zieht die Bank neben der 25-prozentigen Abgeltungssteuer weiterhin 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag ab. Keine Entlastung gibt es auch für Körperschaftsteuerzahler. Eine GmbH oder AG muss 15 Prozent Körperschaftsteuer zahlen, auf die auch künftig der volle Soli-Abschlag anfällt.

Quellen: finanztip.de | ivfp.de

Der ersichtliche Betrag ist nämlich irreführend. Sie müssen noch Steuern und Krankenkassenbeiträge abziehen!

Ab dem 27. Lebensjahr und nach 5 beitragspflichtigen Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) erhält jeder seine persönliche Renteninformation, und zwar jährlich, ab dem 55. Lebensjahr erhält man dann die wesentlich ausführlichere Rentenauskunft alle drei Jahre! Die Deutsche Rentenversicherung informiert ihre Rentenversicherten regelmäßig über die bisher erworbenen Rentenansprüche und die Höhe der zu erwartenden Altersrente oder Erwerbsminderungsrente.

Allerdings sollten Sie beachten, dass es sich hier um Bruttowerte handelt. Nehmen wir diese Muster-Renteninfo und einen Bruttomonatsverdienst von 2.550 EUR für eine Single-Frau mal als Grundlage, verringert sich die Regelaltersrente (ab dem 67. Lebensjahr) von 1.133,17 EUR nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen und Steuer auf 1.017,63 EUR und die Versorgungslücke zum bisherigen Netto steigt auf knapp 700 EUR!

Sollte die Altersrente bereits vor dem 67. Lebensjahr in Anspruch genommen werden wollen, werden pro Jahr weitere 3,6 % (max. 10,8 %) davon abgezogen. Die Lücke zum vorherigen Nettoeinkommen nimmt dann existenziell bedenkliche Ausmaße an.

Der Kaufkraftverlust durch die Inflation wurde hierbei aber ebenfalls noch nicht berücksichtigt. D. h. die in der Renteninformation prognostizierten Rentensteigerungen sollten bestenfalls auch eintreten, ansonsten folgt in diesem Beispiel aufgrund Wertverlust später die Altersarmut.

Trotzdem sollte hier deutlich erwähnt werden, dass die gesetzliche Rente eine sehr sinnvolle und gute GRUNDABSICHERUNG ist, aber eben auch nicht mehr und vor allem reicht Sie definitiv nicht aus, den bis zum Renteneintritt erworbenen Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Das sind tatsächlich ernüchternde Fakten. Wie können wir Sie nun wieder aufheitern? Womit wir Ihnen in jedem Fall zur Seite stehen, ist individuelle Beratung für Ihre zusätzliche persönliche Altersvorsorge. Denn diese ist mittlerweile unabdingbar. Je früher man startet, desto vorteilhafter für Sie. Und mit staatlichen Förderungen geht es zudem auch leichter, für das Alter vorzusorgen. Hierzu stehen zudem sämtliche Anlagevarianten zur Verfügung, von Garantieprodukten für den konservativen Anleger oder ohne Garantien für den Performance orientierten Sparer oder eben ein Mix aus verschiedenen Anlageklassen.

So lesen Sie die Renteninformation richtig – Was bedeutet was:

 

Auf dem PC ist es für viele von uns selbstverständlich: Wir schützen uns mit Antivirus-Software vor Cybergefahren. Doch wie sieht es mit dem Smartphone aus? Statistisch nutzen nur knapp die Hälfte aller Smartphone-Besitzer einen Virenschutz oder eine Firewall, um das Handy vor digitalen Attacken zu schützen. Dabei lauern beim Smartphone genauso die Gefahren wie Viren oder Schadsoftware.

Die 5 häufigsten Cyberattacken auf Smartphones

Viren, Tojaner oder Würmer – sogenannte Malware, also Schadprogramme, können Ihr Smartphone infizieren und erheblichen Schaden an Ihrem Gerät anrichten. Besonders gefährlich wird es, wenn Cyberkriminelle die Kontrolle über Ihr Smartphone übernehmen und beispielsweise Erpressungsgelder verlangen.

Phishing

Hierbei geht es um gefälschte Nachrichten von Betrügern. Diese geben sich als Anwälte, Inkassobüros, Banken o.ä. aus und wollen an Ihre sensiblen Daten herankommen, um somit an Ihr Geld zu gelangen. Sobald nach Bankzugangsdaten gefragt wird, sollten Sie spätestens skeptisch werden und unter keinen Umständen antworten oder auf Links in der Mail klicken. Unpersönliche Ansprachen, Rechtschreibfehler sowie dubiose Absendernamen weisen auf Phishing hin.

Infizierte Apps

Schadprogramme gelangen meist unbemerkt über normale Apps auf Ihr Smartphone. Vor allem gefährliche Trojaner lauern in Apps und können im schlimmsten Fall die komplette Kontrolle über Ihr Gerät übernehmen. Der Nutzer bemerkt den Cyberangriff oftmals erst, wenn es bereits zu spät ist.

Infizierte Webseiten

Auch über das simple Surfen im Browser kann man sich Schadsoftware aufs Handy holen. Beim Aufruf einer verseuchten Website wird im Hintergrund Malware auf Ihrem Gerät installiert. Wenn Ihnen eine Webseite nicht vertrauenswürdig erscheint, sollten Sie diese nicht aufrufen. Besondere Vorsicht gilt bei verkürzten Links. Sie sind aus Platzgründen ein gern genutztes Mittel in Social Media. Die genaue URL ist nicht sichtbar, so dass Nutzer noch schwerer erkennen können, welche Homepage sich tatsächlich hinter dem Link verbirgt.

Verseuchte Dateien oder E-Mail-Anhänge

Was für den PC gilt, gilt genauso fürs Handy: Man sollte keine Dateien bzw. E-Mail-Anhänge herunterladen, wenn man deren Ursprung nicht kennt. Besonders fies wird es, wenn Ihre Bekannten Opfer eines Cyberangriffs geworden sind und Sie somit eine E-Mail von einem vermeintlich vertrauten Kontakt erhalten. Kommt Ihnen etwas verdächtig vor – nach Jahren der Funkstille meldet sich plötzlich ein Freund mit einem lustigen Foto –, laden Sie nichts herunter, klicken Sie nicht auf Links in dieser E-Mail.

Öffentliche WLAN-Netze

Surfen Sie unverschlüsselt über öffentliche Hotspots bzw. WLAN-Netzte (z. B. Cafés, Restaurants, Bahnhöfe, Flughäfen), haben Dritte ungehinderten Zugriff auf alle Daten, die Sie in dieser Zeit übertragen. Jeder, der im selben Netz unterwegs ist, könnte Ihre Daten auslesen, wenn Sie hier unverschlüsselt surfen. A

Tipps, wie Sie sich vor Cyberangriffen am Smartphone schützen können

Damit Persönliches wirklich persönlich bleibt, ist es wichtig, dass Sie Ihr Smartphone entsprechend schützen. Dazu gehört ein verantwortungsvoller Umgang mit sensiblen Daten genauso wie ein verlässlicher Schutz für Ihr Smartphone.

Antiviren-Schutz

Nutzen Sie einen zuverlässigen Antiviren-Schutz. Für Android und iOS gibt es eine vielzahl von Antiviren-Apps, wobei festzuhalten ist, dass das Betriebssystem Android wesentlich anfälliger für Viren ist. (Das Betriebssystem iOS auf Apple Smartphones ist sehr verschlossen und bietet daher bereits einen starken Schutz gegen Viren. Allerdings sind auch unter iOS Ihre Daten nicht immer an einem sicheren Ort, daher sind vor allem die weiteren Tipps auch für iOS User sinnvoll.)
Der Nachteil solcher Antiviren-Apps besteht darin, dass sie viel Leistung ziehen, somit Ihr Akku schneller leer wird und sich Ihr Gerät grundsätzlich verlangsamt. Nichtsdestotrotz sind Sie mit einer zusätzlichen Antivirus-Software fürs Handy auf der sicheren Seite.
Tipp: Viele Mobilfunk-Netzbetreiber haben einen Malware-Schutz bereits in deren Netz eingebaut. Bei den meisten Anbietern können Sie die Nutzung des Mobilfunknetzschutzes als Option (meist geringe Kosten) hinzubuchen. In Kombination mit der Antivirus-App Ihres Netzbetreibers sind Sie dann sicher aufgestellt.

Regelmäßige Updates

Das Betriebssystem und der genutzte Browser sollten immer auf dem neuesten Stand gehalten werden, um Sicherheitslücken zu schließen.

Vorsicht bei Laden von Apps

Laden Sie Apps ausschließlich aus dem iTunes Store oder dem Google Play Store herunter und nicht von dubiosen Quellen. Allerdings ist dennoch auch dann grundsätzlich Vorsicht geboten, da dies keine 100%ige Garantie auf schadfreie Apps gibt. Kriminellen gelingt es leider auch hier immer wieder, infizierte Apps in die beiden Plattformen zu schleusen. Daher ist ein weiteres Kriterium, dass man bei neuen Angeboten vorsichtig ist. Haben Apps keine, wenige oder dubiose Nutzerbewertungen, sollte man die Finger davon lassen.

App-Einstellungen sorgfältig pflegen

Gehen Sie sorgfältig mit den App-Einstellungen um. Welche Rechte möchte die App haben? Wenn zwischen Funktion und angefordertem Zugang kein logischer Zusammenhang besteht, sollten Sie misstrauisch sein, z. B. wenn es sich um eine Kamera-App handelt, die aber auf Ihr Smartphone-Mikrofon oder Adressbuch zugreifen möchte.

Vorsicht bei E-Mails

Seien Sie skeptisch, wenn Sie E-Mails erhalten von Absendern, die Sie nicht kennen oder wenn Ihnen im Text etwas merkwürdig vorkommt. Lesen Sie immer erst aufmerksam eine Mail durch, bevor Sie irgendwo hinklicken oder Anhänge öffnen! Tipp: Klicken Sie im Kopf der E-Mail auf den angezeigten Absendernamen, so dass die dahinter verborgene Mailadresse sichtbar wird. Wenn hier was Kryptisches erscheint oder eine Ihnen unbekannte Adresse auftaucht, sollten Sie die E-Mail sofort löschen.

Achtsamkeit bei öffentlichen WLAN-Netzen

Meiden Sie WLAN-Angebote, deren Betreiber Sie nicht kennen. Nutzen Sie nach Möglichkeit die offiziellen Hotspots der Provider oder seriöse Angebote von Hotels und anderen Anbietern. Zudem sollten Sie den kompletten Netzverkehr verschlüsseln, indem Sie ein Virtual Private Networks (VPN) einrichten. Installieren Sie Apps, die gezielt vor den Gefahren in WLANs schützen. Weitere Sicherheit können Sie schaffen, wenn Sie Ihr WLAN nur dann einschalten, wenn Sie es wirklich benötigen.

Passwort-Manager und Umgang mit Passwörtern

Nutzung einer Passwort-Manager-App – ja oder nein? Die Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Bei der Recherche zu diesem Thema liest man nach wie vor, dass Sicherheitslücken vorhanden sein können. Eine solche App generiert Ihnen einerseits sehr sichere Passwörter, erhöht allerdings das Risiko an ALLE Ihre Zugänge zu gelangen, wenn sich ein Hacker einmal durch diese Tür gebrochen hat. Daher lassen Sie an dieser Stelle noch Tipps geben, wie Sie mit einzelnen Passwörtern umgehen sollten:

  • Sichere Passwörter erstellen, mit Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen. Tipp wie man sich ein kompliziertes Passwort gut merken kann: Z. B. den Portalnamen mit einfügen. Martina, am 1.2. Geburtstag, sucht sich ihr Facebook-Passwort aus: Mar-Facebook-tina_0102!
  • Oder verwenden Sie die Anfangsbuchstaben von Filmzitaten: Beispiel: „Mein Name ist Bond, James Bond“ 007 , und weil hier die Nummer gut passt, ergibt das am Ende: MNiBJB007. Vorne oder hinten noch mit # oder ! versehen und Sie haben ein sicheres Passwort.
  • Speichern Sie die Passwörter nicht im BrowserZu viele Passwörter und Sie wollen sich diese notieren, aber keinen Passwort-Manager nutzen? Wenn Sie die Passwörter z. B. in der Notizfunktion (iOS) aufschreiben, sollten Sie die Notiz unbedingt sperren und in den Einstellungen den Passwortschutz vornehmen.

Kann ich mich gegen mögliche Schäden versichern?

Wir haben Ihnen aufgezeigt, dass über Ihr Smartphone ernsthafte Angriffspunkte für Cyberattacken bestehen. Eine kleine Schwachstelle in Ihrem Smartphone kann im schlimmsten Fall kurzzeitig Ihr Leben auf den Kopf stellen. Sei es Erpressung von Lösegeldern für Ihre persönlichen Daten oder der Hacker geht mit Ihren Kontodaten auf Shoppingtour. Um sich gegen finanziellen Schäden und Schäden durch Daten- und Identitätsmissbrauch abzusichern, können Sie eine private Cyberversicherung abschließen.

Die Cybergefahren sind heutzutage sehr vielfältig und es geht nicht nur darum Endgeräte zu schützen sondern auch evtl. finanzielle Schäden und Reputationsschäden abzuwenden. Gerne helfen wir Ihnen bei der richtigen Auswahl des Versicherungsschutzes. Melden Sie sich bei uns!