Die häufigste Form der Arbeitskraftabsicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Eine solche kann man bereits als Schüler abschließen und profitiert dadurch von günstigen Beiträgen. Hier finden Sie alle Infos und Tipps rund um die BU für Schüler und Azubis sowie ein verdeutlichendes Rechenbeispiel.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler & Azubis

Die Sicherheit und Zukunft Ihres Kindes liegt Ihnen am Herzen. Deshalb haben Sie für Ihr Kind bereits einige Absicherungen getroffen. Aber haben Sie auch schon an die Absicherung der Arbeitskraft gedacht? Eine frühzeitige Absicherung hat zahlreiche Vorteile. Gleichzeitig gibt es bei der Wahl des richtigen Tarifs einiges zu beachten.

Arbeitskraftabsicherung – was ist das eigentlich?

Mit dem Start ins Berufsleben beginnt Ihr Kind selbstständig zu werden und eigenes Geld zu verdienen. Damit Ihr Kind ein Leben lang selbstständig sein kann, sollte das (künftige) Einkommen, sprich die Arbeitskraft abgesichert sein.

Die staatliche Leistung ist in diesem, wie in vielen anderen Bereichen, unzureichend. Um die Leistungskriterien für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zur erfüllen, muss eine schwerwiegende Beeinträchtigung vorliegen. Auch die Höhe der Erwerbsminderungsrente ist absolut unzureichend. So lag die durchschnittlich gezahlte Rentenhöhe selbst bei vollständiger Erwerbsminderung bei deutlich unter 800,00€ mtl.

Eine Absicherung der Arbeitskraft ist auch aus der Sicht von Verbraucherschützern somit unerlässlich. Das hierzu bekannteste Produkt ist die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung bezieht sich auf den zuletzt ausgeübten Beruf. Sie kann bereits ab dem 10. Lebensjahr der versicherten Person abgeschlossen werden und ist dementsprechend auch bereits für Schüler möglich. Die Tätigkeit als Schüler sollte vom Versicherer als Beruf anerkannt werden und möglichst auch dann leisten, wenn das Kind nach Eintritt des Leistungsfalls eine Sonder- oder Förderschule besucht.

Der frühzeitige Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wirkt sich dauerhaft positiv auf den Beitrag aus. Denn je höher das Eintrittsalter der versicherten Person, desto höher auch der Beitrag. Man spart bei einem späteren Eintritt also keine Beiträge ein.
Des Weiteren ist die sogenannte Berufsgruppe ausschlaggebend für den Beitrag. Körperlich Tätige werden z.B. meist deutlich höher tarifiert als im Büro Tätige, da ihr Risiko berufsunfähig zu werden statistisch höher ist. Auch Schüler haben meist eine bessere Berufsgruppe als körperlich Tätige. Deshalb lohnt es sich, Ihr Kind noch als Schüler abzusichern, bevor es eine Ausbildung beginnt.

Tipps zur frühen Arbeitskraftabsicherung

„Verbesserung der Berufsgruppe“ im Vertrag einschließen

Tätigkeitswechsel und Weiterbildungen sind heutzutage normal – deshalb ist es optimal, wenn eine spätere Verbesserung der Berufsgruppe möglich ist. Darauf ist insbesondere bei Kindern zu achten, die ein Studium anstreben, da Akademiker bei vielen Versicherern zusätzliche Beitragsvorteile genießen.

Die zahlreichen Besonderheiten und Unterschiede zwischen den Versicherern und Tarifen machen einen Vergleich und tiefgehendes Knowhow unerlässlich –

Wir übernehmen das gerne für Sie!