Gut für die Umwelt und gut für den Geldbeutel!

Viele Kunden haben für sich erkannt, dass das Engagement in nachhaltig-ökologisch orientierte Anlagen eine Möglichkeit ist, im Kleinen etwas zum Guten zu ändern.

Dabei spielt der Gedanke an eine saubere und friedliche Zukunft eine Rolle oder die Möglichkeit, mit eigener Hand etwas direkt zu bewirken. Aktuelle Klimadebatten und „fridays-for-future“ befeuern dieses Thema.
Zudem ist die Ablehnung gegenüber herkömmlichen Branchen gestiegen, die sich z.B. mit der Herstellung von Waffen, mit Chemie oder mit der Ausbeutung von Rohstoffen beschäftigen. Auch Kinderarbeit, Tierversuche und anderes Übel stehen inzwischen auf der No-Go-Liste.
Die Kunden sind aufgeschlossener gegenüber nachhaltigen Anlagen und akzeptieren ein eingegrenztes Anlageuniversum im Tausch für die Investition in die Zukunft. Auch der Gedanke, die Perspektive der eigenen Kinder mitzugestalten, spielt eine immer größer werdende Rolle.

Was ist nachhaltig? Was ist ökologisch? Und was ist sozial?

Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft und bedeutet im Grunde, nicht mehr Holz zu fällen als nachwachsen kann. Wenn man das mit „Ressourcen“ verbindet, bedeutet das, nicht mehr zu verbrauchen als an Ressourcen vorhanden sind bzw. auf Ressourcen zurück zu greifen, die auch nachwachsen können. Künftige Generationen sollen nicht schlechter gestellt sein, ihre Bedürfnisse zu befriedigen als die aktuelle. Aber um Ressourcen wie z.B. Wasser, Wald, saubere Luft oder Land wird in Zukunft gerungen werden.

Nachhaltigkeit an sich erwirtschaftet noch keinen Ertrag und kann noch keine Investitionen vornehmen. Dies ist erst mit Unternehmen möglich, die sich dem nachhaltigen Wirtschaften verschrieben haben oder es in ihren Abläufen erreichen wollen bzw. durch die Herstellung ökologisch orientierter Produkte. Dabei sind auch die Randbedingungen wichtig: Stammen die Rohstoffe aus umweltverträglicher Produktion bzw. nachhaltigem Anbau?  Werden die Produzenten fair bezahlt? Stammt die Energie beim Produktionsprozess aus umweltverträglichen Quellen und schließlich welcher Output entsteht durch die Produktion (Emissionen, Abfälle, etc.)?

Die Idee ist hierbei, in diese Unternehmen zu investieren bzw. als Privatanleger diesen Unternehmen Geld anzuvertrauen und einen vernünftigen Ertrag zu erwirtschaften. Gewinne sollen nicht maximiert, sondern umweltverträglich und sozial erwirtschaften werden.
Projekte mit ökologischem oder sozialem Anspruch sind oftmals ganz konkrete lokale Projekte, in die gezielt investiert werden kann wie z.B. regenerative Energie, Wohnen/Immobilien oder die Schaffung von Gemeinschaften bzw. die Belebung von Stadtgebieten nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten.

Für den Kunden stellt sich oft die Frage: Was bringt mir das und wo finde ich das?

Die Anlage in ökologische und nachhaltige Investments ist nicht neu, sondern sie hat sich seit Jahren stetig entwickelt. Natürlich musste das Bewusstsein dazu wachsen und die Möglichkeiten zu investieren ebenso. Dazu einige Zahlen:

  • 1997 hab es in Deutschland 12 Investmentfonds mit einem Volumen von 220 Mio.€
  • Ende 2011 ist die Zahl der nachhaltigen Fonds auf 300 gestiegen und das Volumen auf 28 Mrd.€.
  • Ende 2018 waren in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 500 Investmentfonds zugelassen mit einem Gesamtvermögen von ca. 126 Mrd. €. Keine Frage – die Investition in nachhaltige Investmentfonds ist eine Erfolgsgeschichte!

Wie auch bei herkömmlichen Anlagen hängt der Ertrag von der Art der Anlage ab. Es gilt der Grundsatz: Hohe Garantie – wenig Ertrag, hoher Ertrag – höheres Risiko. Grob lässt sich in Deutschland folgende Einteilung treffen:

Rentenversicherung Investmentfonds
Anlageformen klassisch mit festem Zins oder fondsgebunden als Einzelfonds oder als Depotlösung
Investiert in: grüne und soziale Projekte bzw. nachhaltige Investmentfonds nachhaltige Investmentfonds
Ertragsaussichten 4-8% pro Jahr 5-10% pro Jahr
Garantien möglich ja nein
Risiken Vertragswert kann schwanken Vertragswert kann schwanken
Sparform ratierlich und/oder Einmalbeitrag ratierlich und/oder Einmalbeitrag

Wie finden Sie die passende Lösung für sich?

  • Wie lange will ich anlegen?
  • Wieviel will ich anlegen? Regelmäßig und/oder einmalig?
  • Welches Risiko bin ich bereit einzugehen?
  • Ist der Zugriff auf das Kapital während der Anlagedauer wichtig?

Die Vielfalt und Flexibilität sind bei Investmentfonds am größten. Hier können Sie verschiedene Fonds in Ihr Depot wählen. Bei der Suche hilft Ihnen der Vermittler, aber auch Tools, die sich auf nachhaltige Anlagen spezialisiert haben. Für Kunden, die es etwas bequemer haben wollen, gibt es mittlerweile auch fertige Depotlösungen, die gemanagt werden. Die Investitionen in Investmentfonds mit umweltverträglicher und nachhaltiger Produktion bedeutet den Ausschluss verschiedener Branchen wie z.B. Gentechnik, bestimmte Formen der Energiegewinnung (Atomkraft, Kohle …), Rüstung/Waffen, Tabak, Palmöl, Bereiche der Chemie, Pornographie, Kinderarbeit, Fischindustrie, usw. Prüfen Sie Ihre Favoriten anhand der Anlagepolitik und Sie werden bestimmt fündig.

Bei den langfristigen Lösungen finden sich auch Versicherer, die hier besondere Produkte anbieten. Bei den sog. fondsgebundenen Rentenversicherungen geht es darum, die nachhaltigen Fonds zu finden und in einem Versicherungsmantel zu besparen. Andere investieren direkt in soziale und ökologische Projekte, sodass die Auswahl der Fonds entfällt. Da diese Lösungen neben einer Kapitalzahlung auch Rentenzahlungen bieten, können Sie Ihre Altersversorgung somit ebenfalls nachhaltig und ökologisch-bewusst mitgestalten! Versicherer, die dies anbieten, sind u.a. Die Stuttgarter, Pangaea Life und die Alte Leipziger.