Was macht für Sie und Ihre Familie wirklich Sinn?

Es gibt die unterschiedlichsten Krankenzusatzversicherungen am Markt. Einige sind äußerst sinnvoll und bewahren Sie vor hohen Kosten oder Einkommenseinbußen.

Andere bieten Ihnen die Möglichkeit Ihren Versicherungsschutz aufzuwerten und selbst zu bestimmen, wie Sie behandelt werden möchten.

Zusatzversicherungen, durch die Sie hohe Kosten absichern

…bei Pflegebedürftigkeit

Das Thema Pflegebedürftigkeit betrifft uns alle – nicht nur die Generation der Rentner. Auch junge Menschen können durch Unfall oder schwere Krankheiten (z.B. Krebserkrankungen, Multiple Sklerose oder Querschnittslähmung) betroffen sein.

Egal ob jung oder alt: viele wollen zuhause oder in einem spezialisierten Pflegeheim betreut werden. Doch das ist eine Frage des Geldes.

Die vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim kostet ca. 3.500 € monatlich. Von der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten Sie max. 2.005 € (Pflegegrad 5) monatliche Leistung. Es verbleiben also noch 1.495 € Pflegelücke, die selbst zu finanzieren ist. Haben Sie nicht mit einer privaten Pflegezusatzversicherung vorgesorgt, gehen die Kosten zu Lasten Ihrer Rente und Ihres Ersparten.

> HIER ein Beispiel.

…bei Arbeitsunfähigkeit

Auch eine längere Arbeitsunfähigkeit kann zu großen finanziellen Problemen führen. Vom Arbeitgeber erhalten Sie eine Lohnfortzahlung für 6 Wochen. Danach erhalten Sie das sogenannte Krankengeld von der Krankenkasse. Das Krankengeld richtet sich nach Ihrem vorherigen Einkommen – Sie erhalten 70% vom Brutto, jedoch max. 90% vom Netto.

Wenn Sie nun Ihre monatlichen Fixkosten vor Augen halten – reicht das Krankengeld aus, um ihren Lebensstandard zu halten? Nein? – Sichern Sie die Lücke zwischen Ihrem Nettoeinkommen und dem Krankengeld mit einem privaten Krankentagegeld ab!

Sie sind selbstständig und privat krankenversichert? Dann erhalten Sie kein Krankengeld von der gesetzlichen Krankenversicherung und müssen Ihr Einkommen voll privat absichern.

…bei kieferorthopädischen Behandlungen bei Kindern

Rund jeder zweite Jugendliche in Deutschland wird kieferorthopädisch behandelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihr Kind betroffen ist, ist also sehr hoch. Je nach Schwere der Fehlstellung werden die Patienten in die sog. Kieferintegrationsgruppen (kurz: KIG) eingestuft. Davon gibt es fünf Stück.

Wichtig zu wissen: Für Patienten in KIG 1 bis 2 sieht die gesetzliche Krankenversicherung überhaupt keine Leistung vor. Die gibt es erst ab KIG 3 und wie schon bei den Zahnersatzmaßnahmen werden nur Regelleistungen erstattet. Bei leichten bis mittleren Zahnfehlstellungen (KIG 1 und 2) fallen leicht bis zu 7.000 € Kosten an, an denen sich die Krankenkasse wie gesagt nicht beteiligt.

Zusätzliche Kosten können durch sogenannte Leistungen gemäß Mehrkostenvereinbarung entstehen, für die die GKV (gesetzliche Krankenversicherung) ebenfalls keine Leistung erbringt. Diese Leistungen können aber den Behandlungserfolg vergrößern, die Behandlung beschleunigen und angenehmer gestalten.

Mit einer Zahnzusatzversicherung mit kieferorthopädischen Leistungen sichern Sie die hohen Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung ab und ermöglichen Ihrem Kind ein strahlendes Lächeln.

Zusatzversicherungen, durch die Sie mehr Komfort erhalten

…im Krankenhaus

Wenn Sie im Krankenhaus behandelt werden müssen, leistet die GKV für eine Behandlung im nächstgelegenen Krankenhaus, das die Behandlung durchführen kann. Untergebracht werden Sie in der Regel in einem Mehrbettzimmer. Falls man sich von einem speziellen Arzt in einem anderen Krankenhaus behandeln lassen möchte, sind die Mehrkosten dafür privat zu tragen. Auch die Kosten für die Unterbringung in einem 1- oder 2-Bett-Zimmer sind selbst zu tragen.

Eine stationäre Zusatzversicherung übernimmt diese Kosten für Sie. Für die 10 € Zuzahlung im Krankenhaus und weitere anfallende Kosten macht außerdem ein Krankenhaustagegeld Sinn.

…beim Zahnarzt

Vorsorgeuntersuchungen sind vor allem in der Zahnmedizin ratsam – einmal im Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung und eine Versiegelung der Zähne gemacht werden. Die Kosten hierfür werden aber in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

Ähnliches gilt für die Kosten von Wurzelbehandlungen (200€ bis 1.000€) und Parodontosebehandlungen (100€ bis 200€). Sie werden nur bei einer bestimmten Schwere der Erkrankung oder nur einmalig von der Krankenkasse übernommen. Die Entfernung des Zahns kann auch eine Alternative sein.

Sollte im schlimmsten Fall doch eine weitreichende Versorgung mit höherwertigem Zahnersatz oder Implantaten notwendig sein, verbleiben erhebliche Restkosten beim Versicherten, wenn keine private Zahnzusatzversicherung besteht! Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung können Sie bis zu 100% des Rechnungsbetrags absichern.

Beispiel Implantat:

Rechnungsbetrag: 2.116,98 €

GKV-Anteil: 403,80 € inkl. Bonus

Eigenanteil: 1861,76€ (mit privater Zahnzusatzversicherung versicherbar)

HIER erhalten Sie weitere Beispiele.

…bei ambulanten Behandlungen

Nur wer gesund ist, kann sein Leben in vollen Zügen genießen und seine berufliche und private Zukunft ohne Einschränkungen angehen. Grund genug, auch ab und zu den Gesundheitsstatus überprüfen zu lassen und damit bestenfalls aufkommende Krankheiten oder Beschwerden frühzeitig erkennen und demnach auch frühzeitig behandeln zu können. Die GKV ermöglicht Vorsorgeuntersuchungen nach Leistungskatalog, welche aber oftmals an ein Mindestalter geknüpft bzw. spezielle Vorsorgeuntersuchungen kein Bestandteil des Leistungskataloges sind.

Auch alternative Heilmethoden oder Leistungen für Sehhilfen/ Laserbehandlungen der Augen gehören nicht zum Leistungskatalog der Krankenkasse, können aber ebenso wie die Vorsorgeuntersuchungen durch einen ambulanten Krankenzusatztarif abgesichert werden.